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In INTREST reicht die Referenzierung von Objekten, anders als bei GIS-Systemen, über das geodätische Referenzsystem – z. B. WGS 84-, Merkator- oder Gauss-Krüger-Koordinaten – hinaus.
Das Datenmodell erlaubt insbesondere die Lage über logische Referenzen zum Netz, das heißt über Knoten und/oder Kanten, detailliert zu beschreiben. Das ist für viele Rechenanwendungen zentral, bei denen eine Anbindung an das Netz auf der Grundlage von Koordinaten wegen Meßungenauigkeiten zu Fehlern führt: Beispielsweise müssen verkehrliche Zählstellen dem Netz richtungs- und zum Teil fahrstreifengenau zugeordnet sein. Aufgrund der Genauigkeit ihrer Lage und der des Netzes ist dies jedoch aus den Koordinaten im Allgemeinen nicht zu rekonstruieren. Ein weiteres Beispiel sind Haltestellen, die im Intermodalen Routing keine gute Auskunft an den Übergangspunkten zwischen den Verkehrsmodi erlaubten, wenn sie allein aufgrund Ihrer Lage verwendet würden.
Für die meisten Objekte lassen sich in INTREST solche Bezüge zum Netz und zwischen den Objekten beschreiben. Damit möglicht das System IT-Anwendungen, deren Berechnungen über eine reine (Lage-)Anzeige von Geo-Objekten hinausgehen bzw. die höhere Anforderungen an die Anbindungsgenauigkeit von Geo-Objekten zum Netz stellen.